Informationen rund um das Thema BESSER-nutzen


ReUse Verein beim Umweltfestival 2015

Der ReUse Verein war eingeladen, am Stand bei Berlin 21 auf dem Berliner Umweltfestival seine Ziele und neuen Projekte zu präsentieren

Der ReUse Verein beschäftigt sich mit der Nutzungsdauerverlängerung von gebrauchten IT-Geräten wie Notebooks, PCs, Druckern und Servern. ReUse ist Partner des EU-Projektes RUN, bei dem lediglich nur 1 oder wenige Geräte (gebrauchte Notebooks, Tablets und alles, was sich mit dem Internet verbinden kann) aus Privathaushalten und kleinen Unternehmen gesammelt, aufgearbeitet und wieder verkauft werden soll. Die Herausforderung ist, eine Logistik für diese Zielgruppe aufzubauen, die wenige bis ein Gerät abzugeben haben. Aktuell existierende Geschäftsmodelle zur Vermarktung von gebrauchten IT-Geräten konzentrieren sich auf große Unternehmen, um die Wirtschaftlichkeit durch große Mengen sichern zu können. Bislang gibt es in der EU kein vergleichbares Sammelsystem für derartige Geräte aus Privathaushalten oder kleinen Unternehmen.

Gemäß unserem Motto ‚Qualität – ja bitte‘ kann das Produktleben auch bei anderen Elekt-ro(nik)geräten verlängert werden. Gebrauchte Produkte sind häufig von hoher Qualität und können bei einem Defekt meistens repariert werden.


Schrottplatz Ghana - und das ElektroG in Deutschland

Wieder ein Beitrag (Alexander Göbel, Studioleiter und Korrespondent, HR), der zeigt, dass Nichts in Ordnung ist - auch nicht mit der anstehenden Novellierung des ElektroG. Dort werden zwar Änderungen gemacht, aber zum jetzigen im Bundeskabinett verabschiedeten Stand wird mit dem ElektroG die Wiederverwendung vorboten - mit nur einer Ausnahme. Aber sehen Sie zunächst, wo ein großer Teil der alten Elektrogeräte (nicht nur aus Deutschland) landet...

Es gibt noch viel zu tun...


ElektroG in der Ressortabstimmung

Das ElektroG kommt im Sommer 2015. Die vielfältigen Einwände gegen die jetzige Version haben die Wiederverwendungsunternehmen, Reparierer, Aufarbeiter, etc. 'auf den Plan gebracht'. Der ReUse-Verein hat dazu eine neue 'Dialog-Veranstaltung' geplant. Wer an der Verbesserung des ElektroG mitdiskutieren möchte, kann das in unserem nächsten BESSER-nutzen - Dialog.6 machen. Er wird am 23. März 2015 stattfinden:

              'Das ElektroG wird novelliert - Die Diskussion mit den einzelnen Akteuren'

In der Veranstaltung wollen wir Regelungen besprechen und die Probleme feststellen. Die Ergebnisse werden wir dann als Verbesserung bzw. für eine praktikable Umsetzung veröffentlichen.


Mal eine andere Art von Adventskalender

Wer möchte eine Überraschung und was für die Umwelt tun ? Der sollte in den Adventskalender 'Blauer Engel' schauen. Hier können sinnvolle Dinge für Weihnachten ausgesucht und diese verschenkt werden.

Viel Spaß beim Türchen öffnen...


Narrenspiel TTIP

Es wird zwar schon in der Öffentlichkeit diskutiert, aber viel zu WENIG. Was bringt das 'Welt'handelsabkommen TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership (Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft)) den Europäern ? Es ist ja nicht so, als wenn das 'alte Europa' nicht auch gern Geschäfte macht, aber bitte mit Anstand und Weitblick !!

Das jetzt vorgesehene TTIP ist eine Narretei, die nicht mehr das Wohl der Bevölkerung im Blick hat, sondern der Blick NUR noch auf Weltkonzerne und Unternehmen gerichtet ist, die noch mehr Profit machen wollen. Dank 'Geiz ist Geil' und der immer größer werdenden GIER, noch mehr Millionen und Milliarden Gewinne einzufahren. Die (politische) Macht von Konzernen ist schon jetzt fast unbezähmbar. Es stehen schon jetzt unfassbare Wirtschaftsforderungen drin (z.B. Unternehmensstellung ausserhalb nationalen / internationalen Rechts), warum ist z.B. nicht formuliert, dass keine Unterschiede z.B. bei Personalkosten bestehen dürfen ? Eine irre Forderung gegen eine andere irre Forderung...

Warum ist es so schwierig, Unternehmen und Wirtschaftsverbänden klar zu machen, das langfristiges und verlässliches Handeln wesentlich besser für Bevölkerung und Wirtschaft ist, als kurze Giermaßnahmen von vielen Einzelnen ?

Wieso versteht man es nicht, gute Geschäfte zu machen, gute Leute in seinen Unternehmen einzustellen, die eine gute Arbeit machen und somit Geld haben, um Produkte und Dienstleistungen zu kaufen ?? Das geht aber nur, wenn man sich auf Gegebenheiten einstellen und verlassen kann. Warum kann ein amerikanischer Rancher nicht die Hormonkapsel im Ohr der Rinder weglassen, um das 'gute' Fleisch mit besserem Preis nach Europa zu exportieren - also nach Europäischen Standards ??

Auswirkungen des momentanen Handelns der Unternehmen bzw. durch die Umsetzung von TTIP sehen wir in Afrika: verhungernde Menschen, keine Beschäftigung, kein Volkswohlstand, Umweltzerstörung in unbekannter Größe - so wird es auch in einigen Jahren bzw. Jahrzehnten gebietsweise in Europa und USA aussehen !

...weil sich keiner darum kümmert...   Hauptsache, die Wirtschaft funktioniert...   Und wir haben Handelsabkommen zum Wohl von wenigen abgeschlossen...

„Das Wohl von vielen wiegt schwerer als das Wohl von wenigen, oder eines einzelnen.“ (Star Trek II. The Wrath of Khan)


trxp auf der Cebit

Ressourcen nicht nur verwalten sondern auch verkaufen, vermieten oder verschenken... Das bietet die Plattform rxp auf der nicht nur alle Elektro(nik)produkte neu oder gebraucht angeboten werden können, sondern auch alle Materialien, die in nennenswerter Menge bei Herstellern aller Größen vorhanden sind und nicht mehr benötigt werden. Zum Entsorgen zu schade können diese Restmaterialien für andere Hersteller wieder interessant sein, um sie in den Produktionsbetrieb einzuschleusen und zu verarbeiten.

Auf der Cebit konnte das Portal rxp vorgestellt werden und hat Aufsehen erregt.


'Kurzzeit-Betrieb'

...noch eine Methode, Produkte zu vernichten

Nicht, dass Hersteller Produkte so herstellen, dass diese gerade die Garantiezeit überstehen. Bei IT-Technik unterscheiden wir da ja zwischen Konsumergeräten und Businessgeräten ! Konsumergeräte sind mehr oder weniger schlecht hergestellt und nicht für eine Dauernutzung geeignet. Businessgeräte sind für einen langfristigen Einsatz vorgesehen und überstehen diesen auch meistens fehlerfrei. Gebrauchte IT-Technik, die ReUse-Mitglieder verkaufen, sind fast ausschließlich Businessgeräte.

Diese Methode ist auf alle anderen Konsumgüterbereiche übertragbar !

Bei Haushaltsgeräten wird die Funktionalität dieser Geräte noch durch eine maximale vorgegebene Betriebszeit an einem Stück eingeschränkt ! Hier nur ein Beitrag, der nicht nur den Konsumenten schockiert. Stellen wir uns das mal bei einem Notebook vor, das nach 15 Minuten Betrieb erst einmal 1 Stunde ausgeschaltet werden muss...


Filmbeiträge zum Ressourcenschutz

Viele Beispiele für BESSER-nutzen zeigt Ihnen die Seite 'Ressource Deutschland'. Hier sind Filme produzeirt worden, die Klein- und Mittelständischen Unternehmen vorführen, wie gerade diese Unternehmen zur Ressourcen- und Umweltschonung beitragen können. Und in allen Beispielen hat der Unternehmer nach dem Einbau / Umbau / Einführung der verschiedensten Maßnahmen mehr Geld in der Tasche, als ohne diese Maßnahmen.

Die Themen gehen über Betonwiederverwendung, optimale Produktionsversorgung, Schrott - Metalle von Morgen, uvm. Die kleinen Filme sind auch für Schulklassen für den Unterricht geeignet !


Wer möchte so ein Leder ?

Jeder Konsument achtet auf das Geld, was er ausgibt für Produkte, auch für Kleidung, Schuhe oder Portemonnaie. Aber muss es auf jeden Fall immer mit 'Geiz ist Geil' bezahlt werden ? Der Beitrag im ZDF öffnet dem Verbraucher die Augen, warum Leder in Deutschland oft sehr billig ist. Die Schlussfolgerung: Billiges Leder = giftiges Produkt ?? Und wie steht es mit der Umweltverschmutzung, ohne zu fragen, wo hier Nachhaltigkeit ist ?!


Neue Dialog.5 - Veranstaltung in der Europäischen Woche der Abfallvermeidung

Der ReUse-Computer e.V. – das Netzwerk für Nachhaltigkeit in der IT-Technik – richtet

am 18.11.2013  den BESSER-nutzen Dialog.5

in der Heinrich-Böll-Stiftung aus, genau in der 'Europäischen Woche der Abfallvermeidung' vom 16. bis 24.11.2013 !

Der Tagungsband der letzten Veranstaltung BESSER-nutzen Dialog.4 ist fertig gestellt.


Beispiele verheerender Öko-Bilanz in unserem Alltag

Keine guten Beispiele aus der Nahrungsmittel- und Verpackungsindustrie. Trotz vieler Bemühungen und Gesetze mit Quoten werden z.B. Dosen (Bier, Cola, etc.) weiterhin verkauft und nach einmaligem Gebrauch weggeworfen. Die negative Öko-Bilanz scheint mit einem Dosen-Pfand keinen mehr zu interessieren.

Und es gibt weitere schlechte Beispiele...


Ressourcen-Check beim VDI

Unter dem Motto 'Impulse für mehr Effizienz' können Sie Ihr Unternehmen auf Einsparpotentiale hin prüfen. Der Check wird vom renommierten VDI angeboten und richtet sich in erster Linie an Unternehmen der Branchen Metall, Kunststoff, Chemie - ist aber auch für Gebäude und Krankenhäuser vorhanden.

Die Entwicklung der Basisversion des VDI ZRE-Ressourcenchecks erfolgte auf der Grundlage des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten „demea Selbstcheck“ der Deutschen Materialeffizienzagentur (www.materialeffizienz.de) durch die imu augsburg GmbH & Co. KG im Auftrag des VDI ZRE.


Terra Preta – eine Chance für Nachhaltigkeit.

Ausstellung im Botanischen Museum Berlin vom 14.06.2012 bis 30.09.2012 (10 bis 18 Uhr)
Freie Universität Berlin

Mit der Ausstellung „Die Natur kennt keine Abfälle“ präsentiert das Botanische Museum Berlin einen spannenden Einblick in die "Terra-Preta-Technologie" und stellt aktuelle Forschungs- und Entwicklungsprojekte in Deutschland zur Thematik vor. Die Terra-Preta-Technologie wurde von den Ureinwohnern im Amazonasgebiet vor Jahrhunderten genutzt, um aus Fäkalien und anderen organischen Abfällen eine Art „Wundererde“ herzustellen: einen sehr nährstoffreichen Humus. Die Terra-Preta-Technologie ist heute das Zauberwort im Bereich nachhaltiger Ressourcennutzung, Klimaschutz und städtischer Landwirtschaft.